Verwaltetes System einschalten

Um ein verwaltetes System einzuschalten, wählen Sie es im Bereich 'Inhaltsverzeichnis' aus, und wählen Sie dann Einschalten aus. Die HMC fordert Sie nun auf, einen Einschaltmodus aus der Modusliste auszuwählen. Im folgenden Abschnitt werden die Modusoptionen beschrieben:

Systemprofil

Der Einschaltmodus des Systemprofils bootet das System gemäß einer Reihe von vordefinierten Bootanweisungen. Diese Anweisungen teilen der HMC beispielsweise mit, dass das System mit Hilfe eines bestimmten vollständigen Systempartitionsprofils gebootet werden soll. 

Vollständige Systempartition

Der Einschaltmodus 'Vollständige Systempartition' bietet Ihnen die Möglichkeit, alle Ressourcen des Systems von einer Anzeige aus zu verwenden. Dabei handelt es sich um die herkömmliche nicht-LPAR-Methode zur Verwendung der Ressourcen Ihres Systems.

Beim Einschaltmodus 'Vollständige Systempartition' müssen Sie eines der folgenden Profile auswählen, um das verwaltete System einzuschalten:

PowerOnNormalProfile
Mit Hilfe dieses Profils wird ein Betriebssystem über die angegebene Booteinheit gebootet.

PowerOnDiagnosticStoredBootListProfile
Bei dieser Auswahl führt das System einen Servicemodus-Bootvorgang mit Hilfe der Servicemodus-Bootliste durch, die im verwalteten System gespeichert ist. Wenn AIX vom Plattenlaufwerk aus gebootet wird und das AIX-Diagnoseprogramm auf das Plattenlaufwerk geladen wird, startet AIX mit dem Diagnosemenü. Diese Option zum Booten des Systems ist die bevorzugte Methode zur Ausführung eines Onlinediagnoseprogramms.

PowerOnSMSProfile
Diese Auswahl ähnelt dem Eintrag 'PowerOnDiagnosticStoredBootListProfile'; in diesem Fall wird das System allerdings über die Standardbootliste gebootet, die in der Systemfirmware gespeichert ist. Diese Option wird normalerweise verwendet, um das Diagnoseprogramm vom CD-ROM-Laufwerk aus zu booten. Diese Option zum Booten des Systems ist die bevorzugte Methode zur Ausführung eines eigenständigen Diagnoseprogramms.

PowerOnDiagnosticDefaultBootListProfile
Mit Hilfe dieses Profils bootet das System über die erste Einheit jedes Typs, der in der Liste vorkommt. Es wird nicht nach anderen bootfähigen Einheiten dieses Typs gesucht, wenn die erste Einheit nicht bootfähig ist. Das System fährt stattdessen mit der nächsten Einheit in der Liste fort. Die Systemfirmware unterstützt bis zu fünf Einträge in der Bootliste. Die Standardbootreihenfolge ist:

  1. Diskette
  2. CD-ROM
  3. Festplatte
  4. Bandlaufwerk (falls installiert)
  5. Netzwerk (Token-Ring oder Ethernet)

PowerOnOpenFirmwareOKPromptProfile
Dieses Profil sollte nur vom Kundendienst verwendet werden, um zusätzliche Informationen zur Fehlerbehebung zu erhalten. Wenn dieses Profil ausgewählt ist, bootet das System mit Eingabeaufforderung für Open Firmware.

Partitionsbereitschaft

Über den Einschaltmodus 'Partitionsbereitschaft' können Sie mit dem Erstellen von Partitionen beginnen. Verwenden Sie diesen Modus, wenn Sie mehrere Partitionen erstellen möchten.